Reklamationsordnung von Globoffice s.r.o.

  1. Allgemeine Bestimmungen

Die Reklamationsordnung ist ein integrierender Bestandteil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend nur „AGB“) des Verkäufers  Globoffice s.r.o., IdNr. 35934921, mit dem Sitz Agátová 22, 841 01, Bratislava, eingetragen im Handelsregister des Kreisgerichts Bratislava I, Einlageblatt Nr. 35994/B, Sro (GmbH), und beschreibt die Vorgehensweise, die bei der Reklamation der vom Verkäufer erworbenen Ware anzuwenden ist.

Der Käufer, der entweder ein Verbraucher oder ein Unternehmer sein kann, ist verpflichtet, sich mit der Reklamationsordnung und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen noch vor der Warenbestellung bekannt zu machen. Gleichzeitig nimmt der Käufer zur Kenntnis, dass er Globoffice die notwendige Mitwirkung für die Erledigung der Reklamation zu leisten hat, anderenfalls werden die Fristen entsprechend um die Zeit verlängert, in der der Käufer die erforderliche Mitwirkung nicht geleistet hat.

Durch den Abschluss des Kaufvertrags und die Übernahme der Ware vom Verkäufer erklärt sich der Käufer mit dieser Reklamationsordnung einverstanden. Die in dieser Reklamationsordnung enthaltenen Begriffsdefinitionen haben Vorrang vor Definitionen in den AGB. Falls diese Reklamationsordnung einen Begriff nicht definiert, gilt die Bedeutung der Definition entsprechend den AGB. Sollte der Begriff auch dort nicht definiert sein, wird er in dem Sinne verstanden, wie er in den Rechtsvorschriften verwendet wird.

Ist der Käufer ein Unternehmer, dann versteht sich als Warenübernahme der Moment der Warenabgabe seitens des Verkäufers an den Käufer, bzw. an den ersten Spediteur. Beim Käufer – Verbraucher versteht sich als Warenübernahme der Moment der Warenübergabe seitens des Verkäufers an den Verbraucher, bzw. die Übernahme vom Spediteur.

  1. Dauer der Gewährleistung

Als Beleg über die Gewährleistung stellt der Verkäufer zu jeder gekauften Ware einen Kaufbeleg (Rechnung) aus, der alle gesetzlich notwendigen Angaben für die Zwecke der Reklamation enthält (insbesondere Warenbezeichnung, Preis, Menge).

Auf einen ausdrücklichen Wunsch des Käufers gewährt der Verkäufer die Gewährleistung in schriftlicher Form (Gewährleistungsschein). Standardmäßig, wenn es die Beschaffenheit der Sache ermöglicht, gibt der Verkäufer dem Käufer statt einem Gewährleistungsschein einen Beleg über den Kauf des Produktes, der die angeführten Angaben enthält.

  1. Frist für die Inanspruchnahme der Rechte aus mangelhafter Leistung

Die Gewährleistungsfrist beginnt grundsätzlich am Tag der Warenübernahme durch den Käufer.

 

Gewährleistungsfrist:

  • Bei einer neuen Ware gilt die gesetzliche Gewährleistungsfrist von 24 Monaten, wenn auf der Webseite www.globoffice.sk nicht anders angegeben ist.
  • Bei den meisten Waren ist die Garantie kostenlos auf 60 Monate verlängert, entsprechend den Angaben auf der Webseite www.globoffice.sk.

Die Gewährleistungsfrist wird um die Zeit verlängert, in welcher die Ware beanstandet wird. Ansprüche aus Mängelhaftung der Ware, für welche die Gewährleistungsfrist gilt, erlöschen, wenn sie nicht innerhalb der Gewährleistungsfrist geltend gemacht werden.

Beim Käufer – Verbraucher sind die Reklamationen im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistungsfrist laut Gesetz Nr. 40/1964 Gbl., Bürgerliches Gesetzbuch, und Gesetz Nr. 250/2007 Gbl. über Verbraucherschutz geregelt, beide Gesetze in gültiger und wirksamer Fassung, unter Berücksichtigung der Präzisierungen in dieser Reklamationsordnung. Bei einer verlängerten Garantie werden Reklamationen ausschließlich durch diese Reklamationsordnung geregelt.

III. Gewährleistungsbedingungen

  1. Überprüfung der Ware bei der Übernahme

Der Käufer, der nicht ein Verbraucher ist, ist verpflichtet, und dem Käufer, der ein Verbraucher ist, wird es empfohlen, den Zustand der Sendung (Anzahl der Pakete, Unversehrtheit des Bandes mit dem Firmenlogo, Beschädigung des Kartons) unmittelbar bei der Lieferung gemeinsam mit dem Spediteur anhand des beigefügten Transportscheins zu überprüfen. Der Käufer ist berechtigt, die Übernahme einer mit dem Kaufvertrag nicht übereinstimmenden Sendung zu verweigern, sofern die Sendung z. B. unvollständig oder beschädigt ist. Übernimmt der Käufer eine derartig beschädigte Sendung vom Spediteur, muss die Beschädigung im Übergabeprotokoll des Spediteurs beschrieben werden.

Eine unvollständige oder beschädigte Sendung muss unverzüglich per E-Mail an die Adresse reklamacia@globoffice.sk gemeldet werden, mit dem Spediteur muss ein Schadensprotokoll verfasst und ohne unnötigen Verzug an den Verkäufer per Fax, E-Mail oder Post geschickt werden. Durch eine nachträgliche Reklamation der Unvollständigkeit oder Außenbeschädigung der Sendung verliert der Käufer nicht das Recht, die Sache zu beanstanden, der Verkäufer hat jedoch die Möglichkeit nachzuweisen, dass es sich um keine Vertragswidrigkeit handelt.

  1. Inanspruchnahme der Reklamation

Die Reklamation ist bei Globoffice s.r.o. – Agátová 22, 841 01 Bratislava geltend zu machen. Der Käufer kann die beschädigte Ware, die zu beanstanden ist, durch einen Spediteur an die Betriebsstätte des Verkäufers senden. Die beanstandete Ware sollte sorgfältig gesichert sein, damit während des Transports zu keiner Beschädigung kommt, das Paket sollte über eine gut sichtbare Beschriftung „REKLAMATION“ verfügen und beanstandete Ware (einschl. des kompletten Zubehörs) enthalten. Es wird ferner empfohlen, eine Kopie des Kaufbelegs, detaillierte Mängelbeschreibung und ausreichende Kontaktangaben des Käufers (insbesondere Rückadresse und Telefon-Nr.) beizulegen. Ohne den oben Genannten ist es nicht möglich, die Herkunft und den Mangel der Ware zu identifizieren. Diese Vorgehensweise wird auch dem Käufer – Verbraucher empfohlen, sofern er die angegebenen Sachverhalte nicht anders nachweist. Es wird ebenfalls empfohlen, die gewünschte Erledigung der Reklamation anzugeben (Reparatur, Umtausch, Gutschrift).

Globoffice stellt dem Käufer eine schriftliche Bestätigung darüber aus, wann die Reklamation geltend gemacht wurde, was ihr Inhalt ist und welche Form der Erledigung der Reklamation erwünscht ist, und zwar per E-Mail unmittelbar nach der Annahme der Reklamation. Erfolgt die Inanspruchnahme der Reklamation persönlich, wird die schriftliche Bestätigung dem Käufer sofort übergeben.

Der Käufer, der kein Verbraucher ist, weist die Gültigkeit der Gewährleistung durch Vorlegen des Kaufbelegs nach. Sollte die Ware bereits in der Vergangenheit beanstandet werden, legt er auch den Reklamationsbeleg vor. Die Seriennummer auf dem Lieferbeleg (Einkaufs- oder Reklamationsbeleg) muss mit der Seriennummer am beanstandeten Produkt übereinstimmen (falls es eine Seriennummer gibt). Diese Vorgehensweise wird auch dem Käufer – Verbraucher empfohlen, sofern er die angegebenen Sachverhalte nicht anders nachweist.

Der Käufer nimmt zur Kenntnis, dass, falls er die beanstandete Ware nicht einschließlich des sämtlichen erhaltenen Zubehörs zurückgibt, ihm im Falle seines Rücktritts vom Vertrag der Kaufpreis ohne den Preis des nicht zurückgegebenen Zubehörs zurückerstattet wird.

  1. Einschränkungen

Die Gewährleistung bezieht sich nicht auf Beschädigungen, die entstanden sind durch (falls diese Tätigkeit keine übliche Tätigkeit ist und in der beigelegten Anleitung nicht verboten ist):

 

  1. mechanische Beschädigung der Ware,
  2. elektrische Überspannung (sichtbar verbrannte Einzelteile Vault, höhenverstellbare Tische) mit Ausnahme üblicher Abweichungen,
  3. Nutzung der Ware in solchen Bedingungen, die mit ihrer Temperatur, Staub, Feuchtigkeit, chemischen und mechanischen Einflüssen nicht der Umgebung entsprechen, die vom Verkäufer oder Hersteller direkt festgelegt ist,
  4. unsachgemäße Installation, Handhabung, Bedienung oder Vernachlässigung der Pflege der Ware,
  5. eine Beschädigung, verursacht durch übermäßige Belastung oder Nutzung im Widerspruch mit den in der Dokumentation angeführten Bedingungen oder allgemeinen Grundsätzen,
  6. Durchführen eines unqualifizierten Eingriffs oder Änderung von Parametern,
  7. Ware, die vom Kunden geändert wurde (Anstriche, Biegungen usw.), falls der Mangel in Folge dieser Änderung entstanden ist,
  8. eine Beschädigung der Ware durch höhere Gewalt,
  9. Verwendung vom unrichtigen oder nicht-originalen Verbrauchsmaterial, auch nicht auf eventuelle dadurch entstandene Schäden, falls diese Verwendung nicht üblich ist und dabei in der beigelegten Gebrauchsanleitung nicht ausgeschlossen wurde.

 

 

  1. Mangelprüfung

Die zur Reklamation übergebene Ware wird nur auf den vom Käufer angegebenen Mangel (im Reklamationsformular, im beigefügten Brief mit Mangelbeschreibung) überprüft. Für die Angabe des Mangels wird eine schriftliche Form empfohlen, darunter versteht man auch die elektronische Kommunikation.

Sollte unser Techniker feststellen, dass die Ursache der Probleme nicht im beanstandeten Produkt liegt (z. B. Vault, höhenverstellbarer Tisch usw.), sondern in der falschen Manipulation, oder das Produkt auf Grund von unangemessenen Verhaltensweise der bedienenden Person oder durch den Käufer oder Dritten beschädigt wurde, wird die Reklamation abgelehnt. Ist der Kunde mit einer kostenpflichtigen Reparatur einverstanden, wird ihm diese nach einer aktuell gültigen Preisliste angerechnet.

Vor der Durchführung einer kostenpflichtigen Reparatur wird der Käufer über den Preis, den Umfang und die für die Reparatur benötigte Zeit informiert. Eine kostenpflichtige Reparatur kann erst nach einer ausdrücklichen Zustimmung des Käufers erfolgen (bzw. auf Grund eines abgeschlossenen Servicevertrags), die der Verbraucher erteilt hat, nachdem er, wie im vorhergehenden Satz beschrieben, informiert wurde.

  1. Verunreinigte Ware

Es besteht das Risiko einer Ablehnung der Reklamation durch den Verkäufer, wenn die Ware oder ein Teil davon verunreinigt ist oder hygienische Grundvoraussetzungen nicht erfüllt sind.

  1. Form der Erledigung der Reklamation
  2. Wenn der Käufer ein Verbraucher ist
  1. Die Rechte des Verbrauchers bei Inanspruchnahme der gesetzlichen Gewährleistung, wenn es sich um einen behebbaren Mangel, handelt: Recht auf kostenlose, ordnungsgemäße und rechtzeitige Mangelbehebung, Recht auf Umtausch der beanstandeten Ware oder des defekten Einzelteils, falls das hinsichtlich der Charakter des Mangels nicht unangemessen ist. Sollte diese Vorgehensweise nicht möglich sein, hat der Verbraucher das Recht darauf, einen angemessenen Nachlass vom Kaufpreis zu verlangen oder er kann vom Vertrag zurücktreten.
  • bei einem unbehebbaren Mangel, der verhindert, die Ware ordnungsgemäß zu nutzen: Recht auf Umtausch oder Rücktritt vom Vertrag; die gleichen Rechte gelten für den Verbraucher auch bei einem behebbaren Mangel, wenn der Käufer auf Grund von wiederholten Auftreten des Mangels nach der Reparatur oder auf Grund von einer höheren Anzahl der Mängel die Ware nicht ordnungsgemäß nutzen kann. Um das wiederholte Auftreten eines Mangels handelt es sich insbesondere dann, wenn der gleiche Mangel, der die standardmäßige Nutzung der Ware verhindert, innerhalb der Gewährleistungsfrist mindestens zweimal behoben wurde und erneut auftritt. An einer höheren Anzahl an Mängeln leidet die Ware, wenn sie gleichzeitig mindestens drei Mängel hat, die die standardmäßige Nutzung der Ware verhindern.
  • wenn es sich um andere unbehebbare Mängel handelt und der Verbraucher keinen Umtausch verlangt, hat er das Recht auf einen angemessenen Nachlass vom Kaufpreis oder auf einen Rücktritt vom Vertrag.

 

Über die Form der Reklamation entscheidet der Käufer. Der Verkäufer weist auf die Unangemessenheit der Wahl des Käufers und schlägt eine geeignete Form vor (insbesondere dann, wenn der Käufer eine dem behebbaren Mangel entsprechende Form verlangt, der Verkäufer jedoch feststellt, dass es sich um einen unbehebbaren Mangel handelt). Gibt der Verbraucher die Form der Erledigung der Reklamation nicht an, entscheidet darüber der Verkäufer.

Bei einem Nachlass kann nicht der Mangel, auf Grund dessen der Nachlass gewährleistet wurde, zum späteren Zeitpunkt beanstandet werden.

Ist der Käufer ein Verbraucher, entscheidet der Verkäufer über die Reklamation sofort, in komplizierten Fällen innerhalb von drei Arbeitstagen. In diese Frist wird nicht die Zeit einberechnet, die je nach dem Charakter des Produktes oder der Dienstleistung zur fachlichen Begutachtung des Mangels notwendig ist. Die Reklamation einschließlich der Mangelbehebung erledigt der Verkäufer ohne den unnötigen Verzug, spätestens innerhalb von 30 Tagen ab der Inanspruchnahme der Reklamation. Nach dem Ablauf der Frist wird angenommen, dass der Mangel an der Sache tatsächlich existierte, und der Verbraucher hat die gleichen Rechte, als ob es sich um einen nicht zu behebenden Mangel handeln würde. Diese Frist bezieht sich nicht auf den Käufer – Unternehmer, dessen Geschäftsbeziehungen mit dem Verkäufer durch das Handelsgesetzbuch geregelt sind.

Sofern der Verbraucher die Reklamation während den ersten 12 Monaten vom Kauf geltend gemacht hat, darf der Verkäufer die Reklamation ausschließlich auf Grund einer fachlichen Begutachtung ablehnen. Der Verkäufer gibt dem Verbraucher eine Kopie der fachlichen Begutachtung innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag der Reklamation. Lehnt der Verkäufer die Reklamation nach 12 Monaten ab dem Kauf ab, dann ist er verpflichtet, im Beleg über Erledigung der Reklamation anzugeben, an wen der Käufer das Produkt zur fachlichen Begutachtung schicken kann. Wenn der Verbraucher durch eine fachliche Begutachtung nachweist, dass der Verkäufer die Verantwortung für den Mangel trägt, kann er die Reklamation erneut geltend machen. Eine erneute Reklamation darf durch den Verkäufer nicht mehr abgelehnt werden.

Der Verkäufer stellt dem Käufer eine schriftliche Bestätigung aus, wann die Reklamation geltend gemacht wurde, was ihr Inhalt ist und welche Form der Reklamation verlangt wird, und zwar per E-Mail unmittelbar nach der Annahme der Reklamation (bei einer persönlich beanspruchten Reklamation ist die schriftliche Bestätigung sofort auszuhändigen); der Verkäufer stellt ferner eine Bestätigung über das Datum und die Form der Erledigung der Reklamation aus, einschließlich der Bestätigung über die Durchführung der Reparatur und Dauer der Reklamation, ggf. Begründung zur Ablehnung der Reklamation.

Der Käufer hat das Recht auf Erstattung der zweckmäßig angewendeten notwendigen Kosten (insbesondere Portokosten, die er beim Versand der beanstandeten Ware bezahlte), die ihm in Bezug auf Inanspruchnahme der Rechte aus mangelhafter Leistung entstanden sind (es wird empfohlen, dies innerhalb von 30 Tagen nach der Erledigung der Reklamation zu tun – die gesetzliche Gewährleistungsfrist wird dadurch nicht betroffen). Bei einem Rücktritt vom Vertrag auf Grund der mangelhaften Ware hat der Verbraucher auch das Recht auf Kostenerstattung hinsichtlich dieses Rücktritts.

  1. Übereinstimmung mit dem Kaufvertrag
    Falls die Ware nach der Übernahme durch den Käufer nicht mit dem Kaufvertrag übereinstimmt (nachstehend nur „Vertragswidrigkeit“), hat der Käufer das Recht darauf, dass der Verkäufer unentgeltlich und ohne unnötigen Verzug die Sache in den mit dem Kaufvertrag übereinstimmenden Zustand bringt, und zwar entsprechend der Anforderung des Käufers entweder durch den Umtausch der Sache oder durch ihre Reparatur. Ist solche Vorgehensweise nicht möglich, kann der Käufer eine angemessene Preisminderung der Sache fordern oder vom Vertrag zurücktreten. Das gilt nicht, wenn der Käufer vor der Übernahme der Sache über die Vertragswidrigkeit wusste oder die Vertragswidrigkeit selber verursachte. Die Vertragswidrigkeit, die sich innerhalb von sechs Monaten ab der Übernahme der Ware zeigt, betrachtet man als eine Vertragswidrigkeit, die bereits bei der Übernahme existierte, falls es nicht dem Wesen der Sache widerspricht oder falls nicht das Gegenteil nachgewiesen wird. Unter Übereinstimmung mit dem Kaufvertrag versteht man insbesondere, dass die verkaufte Sache die durch den Vertrag verlangten, oder vom Verkäufer, Hersteller oder seinem Vertreter beschriebenen oder auf Grund der von ihnen durchgeführten Werbung erwarteten, gegebenenfalls die für Sachen dieser Art übliche Qualität und Gebrauchseigenschaften hat, dass sie den Anforderungen der Rechtsvorschriften entspricht, dass sie sich in der entsprechenden Menge, Maß oder Gewicht befindet und dass sie dem vom Verkäufer angeführtem Zweck für den Gebrauch der Sache oder dem Zweck, für den man die Sache üblicherweise gebraucht, entspricht.
  1. Wenn der Käufer ein Unternehmer ist

Ist der Käufer ein Unternehmer, verpflichtet sich der Verkäufer in Sache der Reklamation innerhalb von 40 Tagen nach dem Mängelanspruch zu entscheiden. Der Käufer – Unternehmer wird über die Entscheidung per E-Mail informiert.

Handelt es sich um einen Mangel, der behoben werden kann, wird die Ware repariert. Falls die Reparatur nicht möglich ist und der Charakter des Mangels nicht die gewöhnliche Nutzung verhindert, kann der Verkäufer mit dem Käufer einen angemessenen Nachlass vom Warenpreis vereinbaren. Bei einem Nachlass kann dieser Mangel zum späteren Zeitpunkt nicht beanstandet werden.

Handelt es sich um einen Mangel, der nicht zu beheben ist und der verhindert, die Kaufsache ordnungsgemäß als Sache ohne Mangel zu nutzen, ist der Verkäufer berechtigt, die Mangelware gegen eine Ware mit gleichen oder ähnlichen Nutzungseigenschaften umzutauschen oder er stellt eine Gutschrift aus.

Wird die beanstandete Ware innerhalb eines Monats vom Zeitpunkt der vorgesehenen Durchführung der Reklamation nicht abgeholt oder wenn diese später durchgeführt wurde, innerhalb eines Monats von Benachrichtigung über die Erledigung der Reklamation (d. h. in der Regel 60 Tage ab dem Datum des Mangelanspruchs), ist der Verkäufer berechtigt, beim Abschluss der Reklamation eine Gebühr für die Einlagerung der Ware in Höhe von 0,5 €/Tag inkl. Mehrwertsteuer anzurechnen.

Wird die Ware vom Käufer innerhalb von sechs Monaten ab dem Tag, an dem die Ware abzuholen war, nicht abgeholt, hat der Verkäufer das Recht, die Ware zu verkaufen. Über den beabsichtigten Kauf informiert er den Käufer und gibt ihm eine angemessene nachträgliche Frist, um die Ware abzuholen. Sollte es zum Kauf der nicht abgeholten Ware kommen, begleicht der Verkäufer dem Käufer den Verkaufserlös, wobei vom Betrag die Summe für die Reparatur oder Anpassung, Gebühr für die Einlagerung und die durch den Verkauf entstandenen Kosten abgezogen werden. Das Recht auf Verkaufserlös muss der Käufer beim Verkäufer in Anspruch nehmen.

  1. Gemeinsame Bestimmungen

Nach der Erledigung einer anerkannten Reklamation verlängert sich die Gewährleistungsfrist um die Zeit der Reklamationsdauer. Bei einer nicht berechtigten Reklamation verlängert sich die Gewährleistungsfrist nicht. Wurde die Warenreklamation in der gesetzlichen Gewährleistungsfrist durch Warenumtausch gegen eine neue Ware erledigt, fängt die Gewährleistungsfrist ab dem Datum der Reklamationserledigung zu laufen. Die Reklamationsdauer wird ab dem Tag, der nach der Inanspruchnahme folgt, bis zu dem Tag der Erledigung der Reklamation, also dem Tag, wann der Käufer verpflichtet war, die Ware zu übernehmen, berechnet. Über die Erledigung wird der Kunde an der E-Mail-Adresse, die er beim Kauf angegeben hat, benachrichtigt.

Hat der Käufer eine volle Registrierung durchgeführt (Vorname, Name, Adresse und E-Mail-Adresse), überweist Globoffice im Rahmen der anerkannten Reklamation nach Gutschrifterstellung (Korrekturrechnung) den gutgeschriebenen Betrag auf das Konto des Käufers. Um den Käufer zu schützen, wenn er eine juristische Person ist und die Rückerstattung des Betrags durch Begleichung der Gutschrift direkt in der Betriebsstätte beansprucht, wird der entsprechende Betrag nur solchen Personen ausbezahlt, die im Namen der jeweiligen juristischen Person handeln können, d. h. den statutarischen Organ, der Person, die sich mit der amtlich beglaubigten Vollmacht ausweist, oder der Person, die auf der Webseite www.globoffice.sk im Profil des Käufers als „Administrator“ angeführt ist.

Nach der Erledigung der Reklamation informiert der Verkäufer den Käufer über den Abschluss der Reklamation telefonisch, per SMS oder E-Mail. Spätestens innerhalb von 30 Tagen ab der Inanspruchnahme der Reklamation stellt der Verkäufer eine schriftliche Bestätigung über den Abschluss der Reklamation aus. Wurde die Ware durch einen Spediteur versandt, wird sie automatisch an die Adresse des Käufers geschickt.

Der Käufer ist verpflichtet, die entgegengenommene Ware und die Übereinstimmung mit dem Reklamationsprotokoll zu prüfen. Der Käufer überprüft ferner die Vollständigkeit der Ware, insbesondere ob die Packung alles enthält, was sie enthalten soll.

Auf spätere Einwände wird keine Rücksicht genommen. Durch diese Vereinbarungen ist die gesetzliche Gewährleistungsfrist zur Inanspruchnahme der Rechte aus mangelhafter Leistung nicht betroffen.

Bei Ausgabe der Ware nach der Erledigung der Reklamation oder bei Begleichung der Gutschrift ist der Käufer verpflichtet, einen Beleg vorzulegen, auf Grundlage dessen die Sache zur Reklamation angenommen wurde, ferner muss er seinen Personalausweis oder gültigen Reisepass vorweisen. Ist der Käufer eine juristische Person, kann die Warenübergabe oder Begleichung der Gutschrift nur an den statutarischen Organ der jeweiligen juristischen Person oder die Person mit der beglaubigten Vollmacht erfolgen.

  1. Kostenloser Service

Für Produkte mit einer längeren Gewährleistung als 24 Monate wird nach Ablauf der 24-monatigen Frist ein sog. kostenloser Service sichergestellt. Bei einem Mangel am Produkt nach der Frist von 24 Monaten wird dieses Produkt in den Service angenommen und:

  • es wird repariert; oder
  • es wird gegen ein neues Produkt mit gleichen oder besseren Parametern umgetauscht;
  • falls keine der oben genannten Lösungen möglich ist, wird eine Gutschrift ausgestellt.

Der Verkäufer verpflichtet sich, diesen Service innerhalb von 35 Tagen nach dem Eingang der Ware zu beenden – nach Ablauf dieser Frist hat der Käufer das Recht, vom Vertrag zurückzutreten.

  1. Schlussbestimmungen

Diese Reklamationsordung trat am 1.1.2017 in Kraft und sie annulliert die Gültigkeit der vorhergehenden Reklamationsordnungen. Diese Reklamationsordung steht im Sitz und in der Betriebsstätte des Verkäufers oder als Dokument auf www.globoffice.sk zur Verfügung.